Topdown-Targets: Die Lücke zwischen Ziel und Plan schließen
Hinterlegen Sie Zielwerte von oben direkt in der Mehrjahresplanung und sehen Sie auf einen Blick, wie weit die Bottom-Up-Planung vom Ziel entfernt ist – ohne in Berechnungen abzutauchen.
Topdown-Targets: Die Lücke zwischen Ziel und Plan schließen
Das Problem: Zielwerte und Bottom-Up-Planung leben in verschiedenen Welten
Der CFO hat ein Umsatzziel für 2027 definiert. Die Teams planen Bottom-Up. Am Ende des Planungsprozesses fragt sich jeder: Wie weit sind wir vom Ziel entfernt?
Bisher: Export nach Excel, manuelle Vergleichsberechnung, Abstimmungsrunden per E-Mail.
Mit Topdown-Targets in QuantaPlan gehört das der Vergangenheit an.
Was sind Topdown-Targets?
Topdown-Targets (TD) sind Zielwerte, die direkt in der Mehrjahresplanung hinterlegt werden – neben den Bottom-Up-Planzahlen, nicht anstelle von ihnen.
Drei neue Spalten pro Planjahr zeigen sofort, wo Sie stehen:
| Spalte | Aussage |
|---|---|
| TD | Der Zielwert, den der CFO oder Controller gesetzt hat |
| Δ(BU−TD) | Wie weit liegt die aktuelle Bottom-Up-Planung vom Ziel ab? |
| Δ% | In Prozent ausgedrückt |
Grüne Werte: Bottom-Up übertrifft das Ziel. Rote Werte: Nachbesserung erforderlich. Keine Berechnungen, kein Export.
Für wen sind Topdown-Targets?
CFOs und Geschäftsführer setzen strategische Zielwerte ein Mal fest und sehen jederzeit, ob die Planung auf Kurs liegt.
Controller und FP&A-Teams behalten den Überblick ohne manuelle Abgleiche. Der Δ(BU−TD)-Wert ist immer aktuell – automatisch, sobald jemand einen BU-Wert ändert.
Org-Admins kontrollieren über die edit_topdown-Berechtigung, wer Zielwerte setzen und ändern darf.
Wie es funktioniert
1. Zielwert setzen
In der Mehrjahresplanung: Klick auf das +-Symbol in der TD-Spalte einer Kennzahle, Zielwert eingeben, Enter. Fertig. Der Wert ist sofort gespeichert und wird durch ein Schloss geschützt.
2. Lock – der Überschreibschutz
Nach dem Speichern wird die TD-Zelle automatisch gesperrt. Das Schloss verhindert versehentliche Änderungen. Wer den Wert anpassen möchte, entsperrt die Zelle mit einem Klick – danach wird sie nach der Änderung wieder automatisch gesperrt.
3. Abweichung verfolgen
Die Δ(BU−TD)- und Δ%-Spalten berechnen sich live aus dem aktuellen Bottom-Up-Wert. Kein manuelles Update, kein Refresh.
4. Änderungen nachvollziehen
Jede Aktion – Ziel gesetzt, gesperrt, entsperrt – wird im Planänderungsprotokoll festgehalten. Vollständige Nachvollziehbarkeit ohne Zusatzaufwand.
Was Topdown-Targets nicht sind
- Kein Ersatz für Bottom-Up-Planung: TD-Werte fließen nicht in BU-Summen ein.
- Keine Szenariobindung: Ein TD-Zielwert gilt für ein Jahr, nicht für ein einzelnes Szenario.
- Kein Genehmigungsworkflow: Das Lock ist ein Schreibschutz, kein Approval-Prozess.
- Nicht zu verwechseln mit Top-Down-Splashing: Das ist die Funktion, die Jahreswerte auf Unterorganisationseinheiten verteilt – eine andere Funktion in QuantaPlan.
Berechtigungen
Die edit_topdown-Berechtigung steuert, wer Topdown-Targets setzen und ändern darf.
- Org-Admins haben diese Berechtigung standardmäßig.
- Alle anderen Rollen bekommen sie nur durch explizite Vergabe in der Rollenkonfiguration.
So behalten Org-Admins die Kontrolle darüber, wer strategische Zielwerte verändern kann – ohne den Bottom-Up-Prozess zu behindern.
Fazit
Topdown-Targets schließen die Lücke zwischen strategischen Zielvorgaben und operativer Planung – direkt in QuantaPlan, ohne Umweg über Excel.
Weniger Koordinationsaufwand. Mehr Planungstransparenz.